Es gibt kein Buch über Smartphones.

Ja, doch, natürlich gibt es Bücher über Smartphones, aber ich suchte eines, das die zugrundeliegende Psychologie dahinter erklärt, wie auch wie die Smartphone-Industrie funktioniert, oder was es mit der Gesellschaft macht. Und das fand ich nicht.

Irgendwie komisch, denn es gibt Bücher über die dümmsten Themen. Darm mit Charme zum Beispiel. Nicht, dass jetzt alle meine Freunde über Darm-Probleme reden würden. Aber trotzdem kommt das auf die Bestenliste.

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Die Smartphone-Debatte ist tot. Tot-langweilig. Sowohl in christlichen wie auch in nichtchristlichen Kreisen wird das Thema viel zu zahm behandelt.

Wo bleibt der Neil Postman der heutigen Zeit? So wie Neil Postman in den 80igern mit “Wir amüsieren uns zu Tode” vor dem Fernseher gewarnt hat, hätte ich nun erwartet, dass ein paar Mutige aufstehen und uns das Problem vor Augen malen würden.

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Justin Rosenstein – Erfinder des Facebook-Like-Buttons – blockierte auf seinem Laptop Reddit und Snapchat und limitierte Facebook. Doch das genügte nicht. Schlussendlich kaufte er sich ein neues iPhone und beauftragte seine Sekretärin, ihm darauf eine Kindersicherung einzurichten, damit er keine Apps mehr installieren kann.

Leah Pearlman – ehemalige Team-Kollegin von Rosenstein – schloss sich per Browser-Plugin von ihrem Facebook-Newsfeed aus und stellte jemanden ein, der nun ihren Facebook-Feed beobachtet, so dass sie das nicht mehr selbst tun muss.

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Vor ein paar Jahren sass ich mit meinen beiden Kindern (damals 8 und 5 Jahre) beim Brettspiel. Plötzlich fing eines der Kinder an, unter dem Tisch wie wild auf einem alten Handy rumzudrücken.

Ich: »Was in aller Welt machst Du da unter dem Tisch mit meinem alten, kaputten Handy?«
Antwort: »Ich spiele Papi!«

Spätestens da wusste ich: Ich habe ein Problem mit Smartphones.

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Beim Lesen von Orthodoxie ist mir aufgefallen, wie bildhaft Chestertons Sprache ist. Es kam mir so vor, als wollte er eigentlich ein Bilderbuch schaffen, doch dann fehlte ihm die Musse, dies auszuführen.

Ich suchte also die griffigsten Zitate raus, suchte passende Bilder dazu und versah die Zitate mit Erklärungen (da einige Zitate ohne Zusammenhang nicht ganz verständlich sind). Ursprünglich sind diese (und weitere 14) Bilder auf einer Facebook-Page erschienen, doch da kamen sie nicht richtig zur Geltung, darum habe ich sie alle in ein quadratisches Format gebracht und hier nochmals publiziert:

Chestertons Orthodoxie als Bilderbuch

Update: Hier gibt’s das Bilderbuch auch als PDF.

Birgit Kelle

Die Diskussionen über Gender, Familie, Homosexualität etc. sind ja im höchsten Grade verfahren, die Argumente alle gehört, beide Seiten bewegen sich keinen Millimeter von ihrem Standpunkt.

In dieser Situation kann man sich einfach genervt ausklinken. Es gibt aber auch eine Alternative: Birgit Kelles Kolumnen sowie ihr Buch “Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn”, das ich gerade gelesen habe.

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Ein Gott, der straft und tötet? von Bernd Janowski

Beim Lesen des Alten Testaments komme ich immer mal wieder ins Stocken: “Wieso musste Ussa sterben, als er die Bundeslade vor dem Runterfallen bewahrte? Wieso, Gott, wieso?”.

Jeder, der sich ernsthaft mit dem Alten Testament auseinandersetzt, kommt irgendwann auf diese Fragen. Manche geben das AT einfach auf, und beschränken sich aufs Neue. Das war für mich aber keine Option. Es muss doch möglich sein, dass ich das Alte Testament als Gesamtes, mit all den schwer zu verstehenden Details gewinnbringend lesen kann!

Als dann noch jemand in der Gemeinde mit ähnlichen Fragen zu mir kam und ich keine rechte Antwort darauf geben konnte, liess ich mir von Dave Jäggi das Buch “Ein Gott, der straft und tötet?“ empfehlen.

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Vor gut einem Jahr erwischte mich die liberale Theologie auf falschem Fuss: Der Versuch, die Bibel anhand “ausserbiblischen Texten” zu überprüfen schien fair. Was mich völlig verwirrte war, dass wenn man die Bibel reduziert auf nur das, was auch ausserhalb der Bibel aufgezeichnet wurde, dass sich die Bibel zersetzt und zu einem Märchen verkommt, denn: Fast keine der biblischen Geschichten lässt sich historisch beweisen. In meinem naturwissenschaftlichen Studium lernte ich, dass Theorien dem “Test vieler Experimente” standhalten müssen - sie lassen sich nicht aufgrund nur einer Beobachtung, eines Augenzeuges beweisen. Mein christlicher Glaube stand urplötzlich im luftleeren Raum.

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