Klaus Berger greift in seinem Buch “die Bibelfälscher” die Auswüchse der Aufklärung scharf an. Drei Zitate:

Die historisch-kritische Exegese, die in diesem Buch heftig kritisiert wird, gilt gemeinhin als Kind der Aufklärung. […]

Berger erklärt treffend das Problem der Aufklärung: Es ist die Verehrung der Vernunft ohne jede Grenzen:

Eine kluge Vernunft müsste nämlich ihre Grenzen wahmehmen können, die jedenfalls dann überschritten werden, wenn der einzelne Vernunftbegabte vergisst, dass er auch nur Geschöpf ist.

Er zitiert dazu Gertrud von der Fort, ein Satz den ich etwa dreimal lesen musste denn er widerspricht dem Kern der heutigen Weltanschauung:

»Ich will euer Herz zur Freiheit aufrichten wider alle Sklaven der Vernunft.«